
People & Data Experience / Employer Brand Strategist | DECATHLON
Julia Staiger
Mit über 13 Jahren Erfahrung im strategischen Aufbau von Recruiting, Employer Branding und People Experience fokussiere ich mich heute bei Decathlon Deutschland als Director People Experience darauf, Bauchgefühl konsequent durch messbaren Business Impact zu ergänzen. Auf dieser Reise geht es mir um die gezielte Verbindung von Herz und relevanten Daten, um unsere Teams direkt in den Filialen mit den passenden Insights zu fundierten Entscheidungen zu befähigen. Ich freue mich, auch dieses Jahr wieder in der Jury dabei zu sein, neue spannende Persönlichkeiten aus der Employer Brand-Welt kennenzulernen und frische Impulse zu spüren.
Dein schönster Employer Branding Fail?
Ein Fail und gleichzeitg total wichtige Erkenntnis: Viele coole Ideen und Initiativen allein reicht nicht. Wir haben auf unserer EB-Journey super viel umgsetzt, intern aktiviert, Aktionen geplant, Veränderung angestoßen,, sehr viel Awareness für Employer Brand geschaffen. Uns zu fragen, was wir ganz makro damit erreicht haben, welche relevanten Zahlen und Ziele wir bewegen und beeinflussen konnten – das ist uns dabei nicht immer gelungen. Das wurde uns erst im Rückblick so richtig klar und ist deshalb eher ein „Learning Moment“ gewesen, der meinen Blick aufs Thema verändert hat und mich bis heute begleitet und mich auch in die Rolle gebracht hat, in der ich heute arbeiten darf 🙂
Und größter Wow-Moment?
Zu spüren, welche Power Employer Branding vor allem intern in der Organisation haben kann und wie groß und übergreifend das Thema ist – das hat mich zu Beginn selbst überrascht und dann schwer begeistert, weil es uns so viele Welten eröffnet hat: von Kommunikation, zu Veränderung, zu Leadership und vieles mehr. Das zum ersten Mal so zu begreifen war ein wirklicher WOW-Moment und hat meinen Blick aufs Thema definitiv geprägt.
Was ist dir bei den Nominees besonders wichtig?
Ich mag es, wenn Employer Branding wirklich ganzheitlich gedacht ist und das auch aufzeigt, was es ist – nämlich ganz viel Kultur, ganz viel Identifikation und auch „Ecke und Kante“. Es z.B. nur auf Social oder auf externes Employer Branding auszurichten und die interne Dimension von Organisationsentwicklung, Kommunikation und Führung nicht im Blick zu haben ist für mich zu kurz gegriffen. Ich mag es, Employer Branding in seinen ganzen Möglichkeiten zu erfassen und passend auf die eigene Organisation umzusetzen.
Welche Farbe hat Employer Branding für dich?
Naja, da es so so vielfältig ist, dannn wahrscheinlich bunt. immer mal wieder ändert sich die Farbe auch, weil sich auch die Organisationen entwickeln und auch das ist voll okay so!
